Entwicklungshilfe

Music Time in Ghana2003 beschlossen wir uns bei BISON den ungewöhnlichen Schritt für gleiche Löhne zu nehmen. Das heißt, dass das gesamte Personal des Unternehmens den gleichen Lohn erhält. Im Falle von Gewinnen wird sowohl das Unternehmen konsolidiert als auch eine Gewinnverteilung realisiert, in der alle Angestellten den gleichen Anteil bekommen. Die Gewinnverteilung wird zur einen Hälfte in Geld und zur anderen Hälfte in Initiativen wie Bewegung, Kleidung, Reisen und Fortbildung gerechnet.
Nach einigen Jahren wurde vorgeschlagen, dass wir unsere Gewinne auch mit Menschen teilen können, die diesen mehr benötigen als wir es tun. Daher wird seit 2004 10% der Gewinnverteilung für Entwicklungshilfe zurückgelegt.
Unsere Philosophie ist, dass wir unseren Überfluss mit anderen teilen möchten. In diesem Sinne sind wir besonders genau, wenn es um die Verwendung des Geldes geht und stehen daher immer in Kontakt mit unseren Empfängern. Das garantiert die Bestätigung unserer Initiativen und spornt uns sogleich an weiterzumachen.
Playing in GhanaDas erste Entwicklungsprojekt, das wir unterstützten, war ein Projekt in Kongo-Brazzaville, das Straßenkindern und Obdachlosen half. 2005 reiste das gesamte Unternehmen nach Kongo-Brazzaville um das Projekt zu besuchen. In den folgenden Jahren waren wir an Hilfsprojekten in Äthiopien und Nepal beteiligt.
Alle Projekte werden evaluiert und wir arbeiten ständig an der Verbesserung und Ausweitung unserer Initiativen. In Ghana hat unsere Freundin Agneta Oskoarsson eine Mädchenschule eröffnet, für die in nur wenigen Jahren mehrere Gebäude gebaut, Lehrer eingestellt und Lehrmaterial beschafft wurde. Dadurch erhalten die Mädchen eine mit ihren Brüdern vergleichbare Ausbildung und Entwicklung. Nun geht Agneta weiter und hilft Projekten in Uganda und Nepal, bei der wir ihr folgen. Durch Agneta bekommen wir konstruktives Feedback und können uns immer sicher sein, wie unser Geld angewendet wird.

Two happy studentsEin anderes Projekt ist NyBy Vision, ein ökumenisches Projekt unter Einwanderern in Uppsala. Die Gelder für dieses Projekt werden vor allem für Bustickets und Nebenkosten benutzt, sodass die Teilnehmer an Aktivitäten und Aktionen von NyBy Vision teilnehmen können, die darauf gerichtet sind, sich gut in die schwedische Gesellschaft integrieren zu können ohne die eigene Geschichte vergessen zu müssen.
Natürlich antworten wir gerne auch auf deine Fragen.
Vielleicht willst du ja auch mitmachen?

 

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